Die Reise ist variabel und kann Ihnen Wünschen entsprechend abgeändert werden. Auf Wunsch buchen wir Ihnen gegen Aufpreis gerne auch ein zentral gelegenes Hotel in Dublin für die 1. Übernachtung.
Kombiniert schützen die 5 irischen Nationalparks über 23.000 Hektar Berg‑ und Tallandschaften, 16.000 Hektar Donegal‑Wildnis, 10.000 Hektar Seen‑ und Waldgebiete sowie einzigartige Küsten‑ und Meeresökosysteme wie im neuen Marine Nationalpark in Kerry. Sie bewahren mehr als 400 Vogelarten, 25 Säugetierarten und über 4.000 Pflanzenarten, die in Mooren, Wäldern, Bergen, Dünen und marinen Habitaten vorkommen. Auf dieser 15-tägigen Rundreise entdecken Sie einige der eindruckvollsten Naturregionen des Landes: von der Einsamkeit des Glenveagh Nationalparks in Donegal über die abgelegene Moor- und Bergwildnis des Wild Nephin Nationalpark im County Mayo, den Bergketten von Connemara in der Grafschaft Galway und den bizarren Kalksteinlandschaften des Burren in Clare bis hin zu den Seen und Wäldern in Killarney und den weiten Höhenzügen Wicklows im Süden von Dublin. Ideal für Reisende, die Irlands Natur aktiv erleben möchten, aber nicht auf Sightseeing verzichten möchten.
Egal, ob Sie alle Nationalparks in einer Reise oder einzelne Regionen besonders intensiv erleben möchten - die Gestaltung von Dauer und Ablauf ist vollständig flexibel und wird von uns Ihren Wünschen entsprechend angepasst. Auch bei der Wahl der Unterkünfte entscheiden Sie selbst. Standardmäßig beinhaltet dieser Reisevorschlag die Unterbringung in landestypischen B&B Gästehäusern. Wer etwas mehr Komfort bevorzugt, dem bieten wir alternativ gerne Hotels oder luxuriöse Untkünfte an. Auch ein Mix aus verschiedenen Unterkunftskategorien ist möglich.
1. Tag | Herzlich Willkommen im County Dublin/Meath
Auf Ihrem Weg zu Ihrer Unterkunft bleibt, je nach Ankunftszeit, vielleicht noch Zeit, um die historischen Kronjuwelen von Irlands Ancient East zu besuchen. Empfehlenswert sind ein Besuch von Trim Castle, Kells oder den mystischen Stätten Hill of Tara oder Newgrange.
Übernachtung im nördlichen County Dublin / County Meath.
2. Tag | Meath - Fermanagh - Donegal
Die schnellste Anreise zum ersten Nationalpark des Landes - Glenveagh in der Grafschaft Donegal - führt über die nordirische Grafschaft Fermanagh. Diese ist geprägt von einer weiten Seenlandschaft und Naturgebieten. Rund um den Upper und Lower Lough Erne liegen historische Burgen und ruhige Parklandschaften. In der Nähe der lebendigen Stadt Enniskillen befindet sich die spektakuläre Höhlenwelt der Marble Arch Caves, der Cuilcagh Boardwalk Trail und zahlreiche Natur- und Kulturerbestätten des UNESCO-Geoparks. Ideal für einen Zwischenstopp auf Ihrem Weg in den Nordwesten Irlands.
Übernachtung im County Donegal.
3. Tag | Glenveagh Nationalpark - Fanad Head
Der Glenveagh Nationalpark liegt nordwestlich der Stadt Letterkenny und umfasst rund 15.484 Hektar geschützte Berg- und Moorlandschaften. Das Gebiet zählt mit zu den ursprünglichsten Naturregionen Irlands und ist geprägt von den Derryveagh Mountains, tief eingeschnittenen Tälern, stillen Seen und weitläufigen Heideflächen. Die Landschaft beheimatet eine Vielzahl sensibler Ökosysteme und eine außergewöhnliche Biodiversität. Zugleich ist der Park ein bedeutendes Schutzgebiet für seltene Pflanzen und empfindlichen Lebensräumen. Auch die Tierwelt ist hier besonders artenreich. Zu den hier vorkommenden Vogelarten zählen u.a. Goldadler, Wanderfalken, Rotkehlpieper und Kreuzschnäbel. Die Seen bieten zudem einen Lebensraum für seltene Wasservögel. Es stehen insgesamt sechs gut markierte Wanderwege zur Verfügung, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade abdecken und eine Strecke von 1 km bis 8 km bieten. Das Wandern in den Bergen selber wird dahingegen ausdrücklich nur erfahrenen und gut ausgerüsteten Wanderern empfohlen. Am Ostufer des Lough Veagh liegt Glenveagh Castle, ein viktorianisches Herrenhaus, welches bei einer selbstgeführten Tour besichtigt werden kann (geschlossen Mo & Fr).
Wenn Sie nicht den gesamten Tag im Nationalpark verbringen möchten, empfehlen wir Ihnen im Anschluss einen Abstecher an die raue Nordküste Donegals bis nach Fanad Head. Hier thront der bekannte Fanad Head Leuchtturm über den Klippen und bietet eindrucksvolle Ausblicke auf die zerklüftete Felslandschaft des nördlichen WildAtlanticWays.
Übernachtung im County Donegal.
4. Tag | Slieve League - Glencolmkille - Malin Beg
Fahren Sie heute zum Slieve League, mit 601 m die höchsten begehbaren Meeresklippen Europas. Der Ozean brandet in der Tiefe gegen die schroffen Felsen und Sie können Panoramaausblicke über die Grafschaften Donegal, Sligo, Mayo und Leitrim genießen. Selbst Irlands Tafelberg Ben Bulben ist bei guter Sicht von hier aus zu sehen. Ein besonderes Erlebnis ist es, die Klippen vom Wasser aus zu bestaunen. Ab dem charmanten Hafenort Killybegs werden in den Monaten Mai bis September regelmäßig Bootstouren angeboten. Neben der beeindruckenden Steilküste bekommen Sie mit etwas Glück auch Meeresbewohner zu sehen. Ein weiteres Highlight der Region ist das Museumsdorf Glencolmkille. In dem liebevoll gestalteten Freilichtmuseum wird veraunschaulicht, wie das traditionelle Leben in Donegal über mehrere Jahrhunderte ausgesehen hat. Der Malin More Viewpoint bietet ebenfalls herrliche Ausblicke über den Atlantik. In der Nähe liegen Malin More Pier, perfekt für ein Fotostopp, und der WildAtlanticWay Discovery Point am Malin Beg Beach mit nahezu unverbauten Klippenlandschaften und dem Secret Waterfall, welcher versteckt zwischen den Felsen liegt und bei passenden Bedingungen einen dramatischen Wasserfall ins Meer bildet.
Übernachtung im County Donegal.
5. Tag | Donegal - Ben Bulben - Sligo - Mayo
Nachdem Sie heute Donegal verlassen haben und bei Bundoran den langgezogenen, weiten Sandstränden in Richtung Süden folgen, erhebt sich in der Ferne die markante Silouhette des Tafelberges Ben Bulben. Die ungewöhnliche Form des Berges inspirierte die Werke des Dichters W. B. Yeats, der die Landschaft rund um Sligo als "die Heimat seines Herzens" bezeichnete und in Drumcliffe seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Hinter Sligo Town lohn in jedem Fall ein Besuch des Carrowmore Megalithic Cemetry, Irlands älteste und größte Ansammlung Megalithgräber in einer wunderschönen und dramatischen Landschaft. Bei einem Spaziergang über die Wiese gibt es über 30 Monumente zu entdecken, die bis zu 6.000 Jahre alt sind. Sollten Sie mehr an Atlantikpanoramen interessiert sein, lohnt ein Abstecher zum Portavade Beach oder Sie unternehmen einen Spaziergang nach Killaspugbrone, eine der ältesten Kirchenruinen der Grafschaft mit einem atmosphärischen Friedhof, nur wenige Schritte vom Meer entfernt.
Übernachtung im County Mayo.
6. Tag | Wild Nephin Ballycroy Nationalpark
Der Wild Nephin Nationalpark liegt im Nordwesten der Grafschaft Mayo, umfasst rund 15.000 Hektar unbewohnter, unberührter Landschaft und wird von der Nephin Beg Bergkette dominiert. Die Region gilt als eine der einsamsten Landschaften des Landes - ein Eindruck, der sich durch die weiten Moore, offenen Höhenzüge und die völlige Abwesenheit menschlicher Siedlungen verstärkt. Im Westen der Berge lieg das Owenduff Bog, eines der letzten intakten Blanket-Bog-Systeme in Irland und Westeuropa. Neben den Mooren schützt der Park empfindliche Lebensräume wie alpine Heidelandschaften, Hochland-Grasland, Seen und Flußläufe. Diese Vielfalt bildet die Grundlage für eine außergewöhnliche Biodiversität und zu den hier vorkommenden Tierarten zählen die Grönland Blässgans, der Goldregenpfeifer, Schottische Moorschneehühner und Otter, für welche die Moore, Seen und Flussgebiete ideale Bedingungen bieten. Es werden acht verschiedene Wanderwege mit unterschiedlichen Entfernungskilometern und Schwierigkeitesgraden - von leicht bis anstrengend - angeboten. Die abgelegenen Bergregionen abseits der markierten Wanderwege sollten nur von äußerst erfahrenen Wanderern betreten werden, da das Terrain schwierig ist und das sich das Wetter schnell ändern kann.
Sollten Sie sich heute nur für einen der weniger anspruchsvollen Wanderungen entscheiden, bleibt noch ausreichend Zeit, um Achill Island zu besuchen, eine Insel, die durch Moorlandschaften, Berge und Antlantikpanoramen besticht. Am Fuß des Slievemore liegt das Deserted Village und die kurvenreiche Straße zur Keem Bay zählt zu den schönsten Panoramrouten des Westens.
Übernachtung im County Mayo.
7. Tag | Westport - Killary Harbour - Connemara
Die heutige Route führt Sie zunächst nach Westport, einer der lebendigsten Kleinstädte im Westen Irlands. Die farbenfrohen Häuser und der Blick auf den markanten Croagh Patrick verleihen dem Ort eine besondere Atmosphäre. Von hier aus geht es weiter in Richtung Killary Harbour, dem einzigen echten Fjord Irlands. Die Fahrt entlang der fjordartigen Wasserstraße eröffnet eindrucksvolle Ausblicke auf die steilen Berghänge des Mweelrea und die weiten Atlantiklandschaften. Der kleine Ort Leenane liegt malerisch am Ende des Fjords und bildet den Übergang in die wilde Landschaft von Connemara. Nehmen Sie die Küstenroute, welche Sie über stille Buchten und weite Strände führt und immer wieder Ausblicke auf den Atlantik bietet. Sie passieren kleine Dörfer, traditionelle Bauernhöfe und offene Moorflächen, welche sich bis zu den Twelve Bens erstrecken. Genießen Sie die weißen Sandstrände von Gurteen Bay oder Dog's Bay und nutzen Sie die Gelegenheit für einen Aufenthalt in dem gemütlichen Hafenort Roundstone.
Übernachtung im County Galway.
8. Tag | Connemara Nationalpark
Der Connemara Nationalpark umfasst rund 2.957 Hektar geschützter Naturfläche und vereint Berge, Moore, Grasland, Heideflächen und Küstenökosysteme. Die Szenerie wird von der markanten Bergkette Twelve Bens dominiert. Ein großer Teil des Parks besteht aus einem Hochmoorsystem (Blanket Bog). Hinzu kommen ehemalige landwirtschaftliche Nutzflächen, die wieder renaturiert werden, und die Vielfalt der vorhandenen Lebensräume sorgt für ein bedeutendes Schutzgebiet für Flora und Fauna. Die Vogelwelt ist besonders artenreich und zu den vorkommenden Arten zählen Wiesenpieper, Feldlerchen, Schwarzkehlchen, der Kuckuck, Raben, Mäusebussarde und Wanderfalken. In den Höhenzügen und Mooren finden sich zudem seltene Arten wir der Merlin. Die Pflanzenwelt umfasst Heidekraut, Torfmoose, Seggen, Glockenheiden und verschiedene alpine Arten, welche in den höheren Lagen der Twelve Bens vorkommen. Von dem Besucherzentrum in Letterfrack aus starten vier gut ausgeschilderte, aber relativ kurze Routen von 0,5 km bis max. 3,7 km mit entsprechend angenehmen Schwierigkeitsgraden (leicht bis moderat). Vor allem die längste Route bietet atemberaubende Ausblicke auf die Twelve Bens und die Atlantikküste.
Für den Rest des Tages empfehlen wir Ihnen den Besuch des historischen Mauergartens von Kylemore Abbey. Geboten werden formal angelegte Beete, historische Glas- und Gewächshäuser, farbintensive Stauden und ein Küchengarten, in dem Obst und Gemüse strikt nach viktorianischem Prinzip kultiviert wird. Alternativ befindet sich in Connemara auch Brigit's Garden, ein keltischer Garten, in welchem irische Kultur und Natur in einer harmonischen Gartenlandschaft zusammenkommen.
Übernachtung im County Galway.
9. Tag | Burren Nationalpark - Kerry
Der Burren Nationalpark in der Grafschaft Clare umfasst rund 1.500 Hektar und gehört mit seiner mondförmigen Karstlandschaft zu den außergewöhnlichsten Naturflächen Irlands. Diese geologische Struktur entstand über Millionen Jahre durch Gletscher, Erosion und die besondere Zusammensetzung des Kalksteins. Die großflächigen Kalksteinplatten werden durch natürliche Spalten unterbrochen, in denen Pflanzen wachsen, die nur hier zu finden sind. Trotz der Kargheit bietet The Burren eine außergewöhnliche botanische Vielfalt. Alpine, mediterrane und arktische Pflanzenarten, darunter Frühlings Enzian, Orchideen, Heidekraut, Steinbrech sowie verschiedene Moos- und Farnarten, wachsen hier nebeneinander - ein Phänomen, welches nur selten zu finden ist. Neben den "Limestone Pavements" umfasst der Park aber auch Heideflächen, Grasland, Wälder, Seen und Feuchtgebiete, welche die Grundlage für eine ebenso artenreiche Tiervielfalt bildet: Wiesenpieper, Feldlerchen, Schwarzkehlchen, Kuckuck, Raben, Mäusebussard und Wanderfalke haben hier eine Heimat gefunden. Die Feuchtgebiete bieten ein ideales Habitat für seltene Amphibien und Insekten. Früher war die Region über Jahrtausende lang besiedelt und zu den Besonderheiten heute zählt, dass Spuren früherer Kulturen auch heute noch immer sichtbar sind: Megalithgräber, alte Feldmauern, Ringforts und Siedlungsreste. Insgesamt bestehen sieben verschiedene, gut markierte Wanderrouten, um den Nationalpark zu erkunden. Diese reichen von moderat bis sehr schwierig und variieren zwischen 1,3 km und 7,5 km.
Entscheiden Sie anschließend, ob Sie auf direktem Weg oder entlang der Atlantikküste zu Ihrem nächsten Übernachtungsort in der Grafschaft Kerry weiterreisen möchten.
Übernachtung im County Kerry.
10. Tag | Dingle Peninsula
Die Halbinsel Dingle am WildAtlanticWay und die dazugehörige Küstenstraße bietet verschlungene Landstraßen, wilde Hecken sowie einen unendlichen Horizont. Raue Klippen wechseln sich mit traumhaften Sandstränden ab und bieten atemberaubende Ausblicke auf das Meer. Zudem sind bestimmte Regionen der Halbinsel Teil des ersten irischen Marine Nationalparks, welcher insgesamt über 28.000 Hektar geschützter Meeres-, Küsten- und Inselökosysteme entlang der Küste von Kerry umfasst. Dazu zählen die weitläufigen Sanddünen von Inch Beach, der Conor Pass, die Hochmoore und Bergregionen am Mount Brandon sowie die markante Küstenlinie der Blasket Islands. Diese Kombination aus marinen und terrestrischen Lebensräumen schafft ideale Bedinungen für eine artenreiche Tierwelt. In den Gewässern des Parks leben Wale und Delfine, während die Inseln und Klippen bedeutende Brutgebiete für Seevögel darstellen. Die Dünen und Moore beherbergen seltene Pflanzenarten, die nur in diesen empfindlichen Küstenregionen anzutreffen sind. Neben der Natur spielt auch das kulturelle Erbe eine wichtige Rolle. So spielt das Blasket Centre eine zentrale Role für Sprache, Literatur und Folklore und vermittelt eingehend die Geschichte der früheren Bewohner der Insel.
Übernachtung im County Kerry.
11. Tag | Killarney National Park - Ring of Kerry
Der Killarney Nationalpark im Südwesten der Grafschaft Killarney umfasst über 10.000 Hektar geschützte Natur- und Kulturlandschaft. Zum Park gehören bedeutende historische Anwesen wie das Muckross Estate, das Kenmare Estate und der Bourn Vincent Memorial Park, Irlands ersten Nationalpark. Ökologisch zählt Killarney zu den vielfältigsten Schutzgebieten Irlands. Die Reenadinna Yew Woods, der größte Eibenwald Europas, und die letzte Rotwildherde Irlands sind zentrale Elemente des Parks. Seen, Moore und Wälder bieten Lebensraum für Bussarde, Falken, Rabenvögel, Singvögel und seltene Pflanzenarten. Für Besucher stehen insgesamt 13 angelegte Wanderwege zur Verfügungen, von denen die meisten den Schwierigkeitsgrad "einfach" haben. Vier fallen in die Kategorie "moderat" und zwei sind als "anstrengend" ausgewiesen. Die Entfernungen variieren ja nach Strecke zwischen 1 km bis hin zu 7 km.
Darüber hinaus empfiehlt sich für heute noch ein Ausflug auf den Ring of Kerry. Wie schon die Dingle Halbinsel, bietet auch die Iveragh Peninsula weitere Gebiete, die zum Marine Nationalpark zählen. Das UNESCO-Welterbe Skellig Michael ist eines der bedeutendsten frühchristlichen Klosterensembles Europas. Little Skellig und Puffin Island beherbergen internationale Seevogelkolonien und auf Valentia Island finden sich über 385 Millionen Jahre alte Fußspuren eines frühen Tetrapoden. Hier liegt auch der Geokaun Mountain, der höchste Punkt der Insel, welcher dramatische Meerespanoramen und Ausblicke auf die Berge von Kerry bietet.
Übernachtung im County Kerry.
12. Tag | County Kerry - Cashel - County Wicklow
Die heutige Etappe führt Sie zurück an die Ostküste der Grünen Insel. Auf Ihrem Weg in die Grafschaft Wicklow sollten Sie sich einen Besuch des Rock of Cashel in keinem Fall entgehen lassen. Dieser zählt zu den wichtigsten historischen Stätten Irlands und erhebt sich eindrucksvoll über der Ebene von Tipperary. Auf dem Kalksteinfelsen liegen gleich mehrere mittelalterliche Bauwerke, darunter die Kathedrale, Hochkreuze, Cormac's Chapel und die imposante "Hall of Kings". Über Jahrhunderte war Cashel Sitz der Könige von Munster und entwickelte sich später zu einem wichtigen kirchlichen Zentrum.
Wenn dann noch Zeit bleibt, lohnt ein Abstecher in die charmante, mittelalterliche Stadt Kilkenny. Hier prägt das mächtige Kilkenny Castle das Stadtbild und liegt eingebettet in weitläufigen Parkanlagen. Entlang der Medieval Mile reihen sich enge Gassen, alte Stadthäuser, die St Canice's Cathedral und kleine Kunsthandwerkläden.
Übernachtung im County Wicklow.
13. Tag | Wicklow Mountains National Park
Der Wicklow Mountains Nationalpark erststreckt sich über rund 23.000 Hektar südlich von Dublin und ist damit der größte Nationalpark Irlands. Die Natur des Parks ist außergewöhnlich vielfältig. Die Höhenlagen bestehen aus Heideflächen, Mooren und Felsregionen, während die Täler Wälder, Seen und Flussläufe beherbergen. Die Tierwelt umfasst Rotwild, Füchse, Otter und zahlreiche Vogelarten, darunter Bussarde, Falken und Singvögel. Zudem ist der Wicklow National Park ein bedeutendes Schutzgebiet für Biodiversität und Landschaftserhalt. Im Zentrum des Parks liegt die "Monastic City" Glendalough, das frühmittelalterliche Klosterareal des Heiligen Kevin. Die Region ist Ausgangspunkt zahlreicher Wanderwege - von leicht bis anstrengend mit Längen ab 1 km bis hin 11,5 km - welche gut markiert sind und sichere Erkundungen ermöglichen. Anspruchsvollere Bergtouren sollten ausdrücklich nur von erfahrenen Wandern unternommen werden.
Übernachtung und Frühstück im County Wicklow.
14. Tag | Wicklow Mountains & Sightseeing
Entscheiden Sie, ob Sie noch eine weitere Wanderung unternehmen möchten oder ob Sie sich den Tag für Sightseeing einteilen möchten. Neben Glendalough bietet die Grafschaft Wicklow noch weitere interessante Ausflugsziele an, vor allem einige der bekanntesten Gärten des Landes. Powerscourt Estate, ein historisches und weltbekanntes Gartenanwesen mit weitläufigen Terrassengärten und Irlands höchstem Wasserfall, Mount Ushers Gardens mit einer außergewöhnlichen Pflanzenvielfalt oder der Avondale House & Forest Park mit seinem barrierefreien Baumwipfelpfad. Die Küste Wicklows wird geprägt von weiten Stränden, steilen Klippen und stillen Buchten. Rund um Bray Head ziehen sich Wanderwege über die Klippen, in dem eleganten Ort Greystones mit seiner Promenade finden sich kleine Cafés und ein moderner Hafen und die langen Sandstrände von Brittas Bay bieten eine offene Dünenlandschaft, geschützte Buchten und klares Wasser - perfekt für entspannte Stunden am Meer.
15. Tag | Heimreise
Nach 14 Tagen Natur pur treten Sie heute Ihre individuelle Heimreise an. Auf Wiedersehen Irland!
Die Reise ist variabel und kann Ihnen Wünschen entsprechend abgeändert werden. Auf Wunsch buchen wir Ihnen gegen Aufpreis gerne auch ein zentral gelegenes Hotel in Dublin für die 1. Übernachtung.
Gerne bucht Ihnen das travelling Britain Team einen Flug nach Dublin. Auch die Anreise mit dem eigenen PKW nach Irland bieten wir Ihnen gerne an.
Freundliche, landestypische B&B Gästehäuser. Alle Zimmer mit eigenem Bad oder Dusche/WC und inklusive Frühstück.