Von Straßenparcour bis Pferdetram - die überraschend abwechslungsreiche Insel Isle of Man

Welcome to Ellan Vannin (landessprachlich) „Isle of Man“. Mit den berühmten Straßenrennen Tourist Trophy (TT) und Manx Grand Prix (MGP), der Manx Electric Railway - ein Muss für Eisenbahn- und Straßenbahnfreunde, der „Lady Isabella“, dem größten Wasserrad der Welt ist für Jedermann etwas dabei.

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Die Isle of Man präsentiert sich souverän, mit eigener Verfassung und eigenem Parlament. Hier ist die britische Königin zwar Staatsoberhaupt, wird aber lediglich von einem Lieutnant-Gouverneur vertreten. Politisch ist die Insel weder Teil des Vereinigten Königreiches noch der Europäischen Union. Dafür existiert mit dem "Manx", einer Variation aus irischem und schottischem Gälisch, eine eigene Sprache, die zwar nur noch von wenigen tatsächlich gesprochen wird, jedoch von Freiwilligen und Engagierten am Leben erhalten wird. Die Insel besitzt eine eigene Währung, Briefmarken, Telefonkarten und eine eigene Internetdomaine  ".im". Archäologische Pfunde lassen daraus schließen, dass die Isle of Man bereits vor rund 4000 Jahren besiedelt war. Zahlreiche Funde deuten auf eine Jahrhunderte lange Präsenz keltischer Stämme hin. Woher der Name der Insel stammt wird vermutlich nie geklärt. Er könnte sowohl aus dem walisischen "Manaw" als auch dem skandinavischen Mon oder Maon stammen, was beides soviel wie hügeliges Land bedeutet, was - betrachtet man zumindest das Innere der Insel - gar nicht so abwegig erscheint. Eine andere Vermutung führt in die keltische Sagenwelt, Nach einer alten Überlieferung versuchte der Wassergott Mannan Mac Lir die Insel vor den Gegnern zu schützen, indem er sie in Nebel hüllte und damit unsichtbar machte. Etwas fundierte Kenntnisse haben Historiker über die zweite Besiedlungswelle, mit der gleichzeitig auch die Christianisierung der Insel einherging. Etwa im Jahr 500 nach Christus kamen die ersten katholischen Missionare aus Irland auf die Insel. Mit der Kirche ging dann im Laufe der folgenden Jahrhunderte auch zunehmend Reichtum einher. Dies führte dazu, dass die Insel im Laufe der Jahrhunderte regelmäßig sowohl von Schotten, Engländern als auch von Wikingern überfallen wurde. Letztere führten, nachdem Sie die Isle of Man geraume Zeit nur geplündert hatten, im Jahr 979 mit dem "Tynwald" das weltweit erste Parlament ein. Bis auf wenige Unterbrechungen tagt es seither jährlich am 05. Juli - eine Veranstaltung die einen Besuch der Insel auf jeden Fall wert ist. Von 1079 bis 1095 nach Christus manifestierte sich die Herrschaft der Wikinger mit dem Norweger Godred Crovan - Magnus Barefoot führte die Insel später unter dem Herrschaftsgebiet Norwegens. Die Zeit des Friedens und des Wohlstandes wurde ab dem  Jahr 1263, als König Alexander III von Schottland mit seinen Männern auf der Insel einfiel, zerbrochen. Ab dem Jahr 1265 gehörte die Insel damit zum Herrschaftsgebiet Schottlands. Alexander III wird auch die Einführung des Nationalwappens zugetragen. Die "Three Legs of Man"  sind aus keltischen Verehrungsriten abgeleitet und sollen die Strahlen der Sonne symbolisieren. Eine Interpretation lautet: "Which every way you throw me, I shall stand." Die Insel litt seit dem unter unruhigen Zeiten bis sie 1829 von der britischen Krone käuflich erworben wurde. Damit kehrten dann endlich wieder Ruhe und Frieden ein. Bekannt ist die Insel vor allem Motorradfahrern durch die jährlich stattfindenden Straßenrennen der Tourist Trophy und dem Manx Grand Prix. Doch das Kleinod hat noch so viel mehr zu bieten. Obwohl nur etwas 50 Kilometer lang und 20 Kilometer breit, bietet sich doch für nahezu jeden Geschmack etwas - ihr inoffizieller Name "Britain's Treasure Isle" beweist diesen Umstand. Der wohl größte Schatz der Insel ist ihre unterschiedliche Landschaftsstruktur. An der etwa 160 Kilometer langen Küste findet man sowohl steile Klippen und hohe Dünen, als auch kilometerlange Sandstrände, die Sonnenanbeter magisch anziehen. Das Klima auf der Insel ist recht angenehm, es wird nie zu heiß oder zu kalt, durch die Lage mitten in der irischen See kann aber doch immer mal ein Tropfen vom Himmel fallen oder der Nebel die Insel verschlucken. Wenn reiner Strandurlaub dem Besucher dann doch zu langweilig ist, kann er sowohl an der Küste als auch im Landesinneren seinen Urlaub sportlich aktiv verbringen. Wanderern, Fahrradfahrern oder Mountainbikern bietet sich ein wahres Paradies auf der Insel - der Mix aus den idyllischen Regionen die man auch aus Irland oder Schottland kennt, die hügeligen Landschaften Englands oder die höchste Erhebung der Insel - der Snaefell Mountain mit 620 Metern, bietet Abwechslung pur. Ein ganz besonderes Ziel ist die Insel auch für Eisenbahnliebhaber. Auf den Snaefell hinauf, bringt Sie, die seit 1895 in Betrieb, mittlerweile einzige elektrisch betriebene Bergbahn Großbritanniens. Vorbei geht die Fahrt an den unterschiedlichen Landschaften der Insel, der alten Mine und einem Highlight der Insel - der Lady Isabella, dem größten noch betriebenen Wasserrad der Welt. Auch eine Fahrt mit den Steam Railways, ein Überbleibsel aus den viktorianischen Zeiten der Insel, muss, nicht nur von Liebhabern, unbedingt unternommen werden. Wenn der Dampf sich über den Schienen erhebt und die Lok die Wagons vorbei an der Küste zieht, kann die Insel ganz entspannt erkundet werden. Lohnenswert sind natürlich alle Städte (Peel, Castletown, Ramsey) und Dörfer der Insel, die Hauptstadt Douglas versprüht jedoch einen ganz eigenen Charme. Die viktorianische Häuserfront an der wunderschönen Promenade ist gespickt mit Restaurants und Pubs, die klassische britische Gerichte, aber natürlich auch traditionelle Köstlichkeiten der Insel anbieten. Eine Besonderheit der Stadt ist die historsiche Pferdetram mit der Sie von Frühjahr bis Herbst die Promenade entlang fahren können. Die wechselvolle Geschichte, von den Kelten bis zur Neuzeit wird in allerlei Museen der Insel interaktiv und spannend dargestellt. Das Manx National Heritage Museum oder das House of Manannan sind nur zwei der vielen Häuser, die Interessierte aufklärt. Auch allerlei Mystisches wird natürlich weitergegeben. So zum Beispiel die Entstehung der Insel: Der Riese Finn McCool wollte unbedingt seine Angebetete zu sich nehmen und baute sich mit bloßen Händen eine Brücke zu der gegenüberliegenden Insel, auf der die Riesin wohnte. Die Überreste des Giant's Causeway entstammen demselben Mythos. Um einen Widersacher nachdrücklich zu vertreiben schleuderte Finn einen riesigen Erdklumpen nach seinem Feind. Dieser verfehlte sein Ziel und viel mitten in die irische See - die Isle of Man war geboren. Auch das Feenvolk und andere Wesen der Mythologie spielen auch heute noch eine bedeutende Rolle im Leben der Manx. Wenn Sie das erste Mal die Fairybridge überqueren gewähren Ihnen die kleinen Leute einen Wunsch, wenn Sie fest genug daran glauben. Eine andere Welt erwartet Sie auch unter Wasser. Die Gewässer um die Isle of Man sind ein beliebter Tauchspot und es wimmelt nur so vor Leben in Ihnen. Defline, Robben und Seelöwen und sogar verschiedene Haie können bei Tauch- oder Schnorchelgängen bewundert werden. Auch die seltenen Baskin Sharks (Riesenhaie) werden regelmäßig vor der Insel entdeckt. In den ruhigeren Buchten finden sich auch stets Möglichkeiten zum Kanufahren oder Stand-Up-Paddling.

Lassen Sie sich Überraschen und verbringen Sie einen einzigartigen Urlaub auf der Isle of Man.

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