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Leicester

Römer, Könige und... Schuhe

Die Universitätsstadt Leicester in den englischen Midlands ist eine der ältesten Städte des Landes. Gegründet wurde sie 50 n. Christus von den Römern als Militärlager und entwickelte sich schon bald zu einem der wichtigsten Militär- und Handelszentren sowie zu einem der größten Orte Britanniens. Ein Teil des alten römischen Straßennetzes ist bis heute vorhanden.

Nach dem Abzug der römischen Legionen siedelten sich hier Angelsachsen und ab dem 9. Jahrhundert Wikinger an, jedoch hatte die Stadt zu diesem Zeitpunkt keine große Bedeutung. Dies änderte sich erst wieder im 14. Jahrhundert. Durch eine geschickte Heiratspolitik schafften die Grafen von Leicester und Lancaster es, einen König hervorzubringen – Henry IV. Unter der Regentschaft dessen Enkel Henry VI. erhielten sowohl die Grafschaft Leicester als auch das Herzogtum Lancaster königliche Titel und das Geschlecht spielte eine tragende Rolle während der Rosenkriege, als die Häuser Lancaster und York um die Thronherrschaft Englands kämpften. Dieser Konflikt endete erst mit der legendären Schlacht von Bosworth westlich von Leicester, als König Richard III. aus dem Haus York von Henry Tudor besiegt wurde. Die Überreste von König Richard III., welche im Jahr 2012 zufällig auf einem Parkplatz in Leicester gefunden wurden, liegen heute in der Kathedrale der Stadt begraben.

Als Ende des 18. Jahrhunderts Leicester durch die Fertigstellung des Grand Union Canals an Städte wie London und Birmingham angebunden wurde, siedelte sich die Industrie an. Schon bald war die Stadt eines der führenden Zentren des Landes für die Herstellung von Strümpfen, Textilien und Schuhen. Aus diesem Grund ist der vorherrschende Baustil im Herzen der Stadt viktorianischer Natur und neben guten Einkaufsmöglichkeiten findet sich hier der größte überdachte Markt Europas.

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