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Sweetheart Abbey

Schöne Klosterruine, die eine große Liebesgeschichte erzählt

  • Schottlands Süden

Im Jahre 1268 starb Lord John Balliol. Auf Geheiß und durch Spenden seiner trauernden Witwe, Lady Dervorguilla of Galloway, wurde 1273 in der malerischen Hügellandschaft von Galloway eine Zisterzienserabtei gegründet. Lady Dervorguilla ließ sich hier, zusammen mit dem einbalsamierten Herzen ihres geliebten Gemahls, begraben. Es heißt, sie habe das Herz bis zu ihrem eigenen Tod bei sich getragen. Ihr Grab befindet sich vor dem Hochaltar der Klosterkirche.

Die Mönche nannten das Kloster Dulce Cor, lateinisch für Sweet Heart – Süßes Herz, in Erinnerung an die liebende Lady.

Die Gründung von Dulce Cor sollte die letzte Gründung eines Zisterzienserklosters in Schottland werden. Noch während der Bauarbeiten tobte der Unabhängigkeitskrieg mit England. Edward I residierte 1300 in der Abtei während seiner Kampfhandlungen in Galloway. Das hatte zur Folge, dass der Bischof von Galloway sich über die außergewöhnliche Armut des Klosters beklagte, ein Ergebnis der Konflikte mit England. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster verlassen und verfiel zu einer Ruine.

Ungeachtet dem Zahn der Zeit und der zahlreichen kriegerischen Konflikte in den Lowlands ist die schöne Abteikirche „St Mary the Virgin“ fast vollständig erhalten und beeindruckt bis heute mit der Baukunst des Mittelalters.

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